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Blogger; How To Be A Fat Bitch #11 - "Dealing With Diet Talk"


Nach Ewigkeiten der Abstinenz ging ich mal wieder zu meinem Stammfriseur und entdeckte prompt eine neue Angestellte. Diese sah mir meine Herkunft direkt an und sprach mich auf russisch an. Normalerweise rede ich gerne mit den Leuten dort - wirklich - Hauptsache ist allerdings, dass sie mir nichts erzählen was in der Gala und sonstigen Magazinen steht. Denn das interessiert mich null.

Die Friseurin hatte allerdings ein ganz anderes Thema ---> Diäten.

Im (bis jetzt) vorletzten "How To Be A Fat Bitch"-Post geht es um Diet Talk und wie ich damit umgehe. Für Frauen jeglicher Art scheint dies seit Jahrzehnten wohl das Thema überhaupt zu sein - für jegliche, aber für mich nicht.

Spannend ist für mich auch was mein Bloggerkollege Flo Eyeliner als Mann zu sagen hat und ob er in seinem Umfeld auch ständig mit diesem Thema konfrontiert wird.




"Dealing With Diet Talk"

Erst einmal müsst ihr wissen, dass ich jedem Menschen sein Denken lasse, außer es ist diskriminierend/respektlos/erniedrigend/etc. Für mich bedeutet dies auch, wenn ich unter meinen schlanken Mädels sitze und diese wieder darüber reden, dass sie sich so aufgebläht fühlen und wie man schnell ein paar Kilos wegkriegt, ich sie einfach lasse. Nimmt dieses Thema überhand, dann wechsel ich es. Dies tue ich ganz unkompliziert und ohne groß nachzudenken. 

Beispiel:
Freundin 1: "Was macht ihr eigentlich gegen den Seitenspeck?"
Freundin 2: "Ich hab gehört, dass die Kohlsuppendiät dich entschlakt und dabei gezielt diese Fettpolster angreift!!!!"
Ich: Weißt du was an deiner Figur toll aussähe? Ein Bodycoon, da kommen die Rundungen total gut rüber. Kennst du die Kleider? Komm ich zeig dir was online ...."

Es ist nicht immer absichtlich, wenn ich das Thema wechsle, sondern einfach meine Art zu versuchen Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Den Tunnelblick, den man auf seine körperlichen Defizite hat, auszuweiten.

Bei einigen Leuten fällt es jedoch deutlich schwieriger aus, da dieses Thema anscheinend hart in ihnen verankert ist. So auch bei dieser Friseurin. Da hilft eigentlich nur das deutliche Ansprechen darauf, bei dem man auf jeden Fall nicht scheu sein sollte.
Einige Menschen brauchen einfach die knallharte Wahrheit und subtile Andeutungen taugen da nichts. Da ich jedoch eine Weile auf die Dame angewiesen war, sie mit einer Schere an meinem Kopf rumfummelte und ich für diesen Blogpost recherchierte, probierte ich etwas anderes aus.

Stufe 1 meines "Anti-Bla-Bla"-Plans könnt ihr bei meinen Freundinnen nachlesen.

Die Dame sprach also weiter über ihre Diät und ich verfiel in meinen üblichen Modus des "aha-okay-ja-mhm-okay-aha". Wenn ich hier normalerweise versuchen würde ihr Defizit als positive Eigenschaft umzuwandeln (wie bei Freunden), geht es bei Stufe 2 einfach nur um den Themawechsel. Als sie von ihrem privaten Leben sprach und von ihrer Tochter, die pummelig ist, fragte ich sie nach ihrer Familie. Kaum beantwortete sie mir eine Frage, stellte ich ihr eine neue.

Beispiel:
Friseurin: "Meine Tochter wiegt auch leider xy Kilo, dabei ist sie erst 6 Jahre alt ..."
Ich: [Unterbreche sie] ... ah du hast eine Tochter?! Schön! Hast du noch mehr Kinder? Geht sie zur Schule? Auch hier in der Gegend? Lässt sie sich auch immer schön die Haare von dir machen? ..."

Damit kann man bei den meisten Leuten die Unterhaltungen solange kontrollieren, bis man weiter muss bzw. die Friseurin endlich fertig ist.
Funktioniert dies nicht und Madame wechselt ständig zum Diäten-Thema zurück, hilft nur Stufe 3 möglicherweise. 

Anscheinend versteht das Gegenüber nicht, dass ihr gerne über etwas anderes sprechen wollt, also seid konkret. 

Beispiel:
Friseurin: "Ich würde diese Diät keinem anderen empfehlen, aber ich habe mit ihr schon 16 Kilo in diesem Jahr abgenommen. Sie ist echt klasse!"
Ich: "Weißt du ich mache keine Diäten. Ich finde es ungesund und nervenaufreibend. Sollte ich Kilos abnehmen, weil ich in einer Periode meines Lebens mehr Lust auf Gemüse, anstatt Schoki habe, dann nehme ich einfach ab. Aber Diäten usw. - nee das tue ich nicht."

Trifft ihr auf (echte durchgeknallte) Frauen, die selbst dann nicht aufhören zu quatschen, dann hilft nur Stufe 4: Harter Ton, harte Worte!

Beispiel:
Friseurin: "...aber ich bin mir sicher die hilft auch dir. Du kannst so doch nicht glücklich sein! Hätte ich dein Gewicht, würde ich die Tür nicht verlassen..."
Ich: "Gut, danke, aber nein danke. Dich geht mein Gewicht nichts an!"

Dies gilt natürlich auch für Familienmitglieder und Bekannte, die es vermeintlich "gut" mit euch meinen. Lasst euch nichts aufschwatzen von dem ihr nicht überzeugt seid! Bei meiner Friseurin hat Stufe 2 geholfen und in der Regel weiß jeder aus meinem Umfeld, dass ich mir den Schwachsinn nicht geben mag, also sprechen sie mich nicht darauf an. Wenn doch, dann muss ich sie wohl mit Stufe 3 bekannt machen ;).

Sollte gar nichts mehr helfen, dann nimmt euch ein Beispiel an dem unteren GIF. Es ist euer Körper, eure Seele. Ihr alleine übernimmt Verantwortung dafür und lasst euch von niemandem etwas einreden von dem ihr nicht überzeugt seid. Wir sind unsere eigenen Herren :)





Wie geht ihr mit dem Diäten Gequatsche um? Setzt ihr euch tatsächlich damit auseinander oder lässt ihr die Damen und Herren reden? Was sind eure Geheimtipps, um dieses Thema in eurem privaten Umfeld zu entgehen? 

Schaut auch bei Flo Eyeliner vorbei und in zwei Wochen sehen wir uns dann zum erst Mal letzten "How To Be A Fat Bitch"-Post!

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Blogger; How To Be A Fat Bitch #10 - "Being Visible And Brave"


Ich bin auffällig. Ich bin laut. Ich bin groß. Ich bin fett. Ich bin bunt. Ich bin fröhlich. Ich bin lebendig. Stellt man sich der Öffentlichkeit wird man bewertet, egal ob als schlanker oder dicker Mensch.

Nachdem ich in meinem letzten "How To Be A Fat Bitch"-Post darüber sprach wie man mit "Haters" umgeht, geht es in dieser Runde darum mit gestärktem Selbstbewusstsein mutig und sichtbar zu sein.

Mein plussize Bloggerkollege Flo Eyeliner veröffentlicht diese Runde wieder mit mir.

#1 - Your're Not Giving Up!
#2 - Reclaiming The Word Fat
#3 - Being Fashionable And Fat
#4 - See Beauty In Other Fat Bodies
#5 - You're So Vain
#6 - Embrace The VBO
#7 - Loving Your Body
#8 - Get Involved




"Being Visible And Brave"

Es gibt genau zwei Parteien, wenn es um mein letzten Outfit geht. Nummer 1: Zieh dir eine Strumpfhose/Leggings an! und Nummer 2: WOW! 
Nach der Diskussion über Facebook/Instagram/Twitter erhielt ich aber auch eine Mail, in der man mir schrieb, dass ich als dicke Frau modisch gekleidet sein DARF, ABER ich solle doch jedes Stück Haut verdecken. Ja Danke!

Obwohl ich mich anfangs noch mit dem kurzen Rock nackig fühlte, ging es mit einer Hotpants ganz gut. Mir ging es nicht um die Beine, die da in ihrer vollen Pracht (für die einen mehr oder weniger) entblößt werden, sondern um potenzielle Höschenblitzer. 

In der Öffentlichkeit sah ich die Menschen mich genau so anstarren. Es gab nur zwei Meinungen - neben der "Fett=Ihh". 

Die Leggings ist bereits seit Jahren wieder im Trend, doch, dass es für dicke Frauen normal wurde im Alltag eng zu tragen - wenigstens an den Beinen - scheint noch nicht so lang her zu sein. Als Guido Maria Kretschmer in einer Folge von "Shoppingqueen" sagte "Leggings ist auch keine Lösung", war mein erster Gedanke, dass ich es mir nicht nehmen lassen möchte dies zu tragen. Ich mochte seine Meinung nicht, auch wenn ich weiß, dass die meisten deutschen Designer noch denken, dass Dicke Hauptsache kaschieren wollen.

Momentan scheint die Lage so zu sein "Leggings geht immer" und insgesamt würde ich dies bejaen. Natürlich gibt es Regeln in der Mode und diese dürfen gebrochen werden - gerne. Doch glaube ich kaum, dass man mir sagte ich solle etwas drunter ziehen, weil "Leggings immer gehen", sondern weil man sich als Dicke nicht traut Haut zu zeigen!

Dehnungsstreifen & Röllchen. Die große Angst.

Ich für meinen Teil möchte euch nicht daran hindern mir Verbesserungsvorschläge zu machen - nein - ich möchte, dass ihr mal darüber nachdenkt warum ihr diese Verbesserungsvorschläge macht. Ist es aus einem rein modischem Grund heraus oder doch nur, weil ihr meint euch verstecken zu müssen (und somit sollte es jede andere dicke Frau auch tun).


Bis dahin lebe ich mein Leben: sichtbar und mutig!

Nach all den Postings sagt mir, wo steht ihr auf eurem Weg in die Selbstliebe? Macht ihr euch Gedanken darüber was Fremde über euch denken könnte, bevor ihr euch anzieht?

Vergesst nicht bei Flöchen vorbei zu schauen. 

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Blogger; How To Be A Fat Bitch #9 - "Haters Gonna Hate"


Hater. Man trifft sie überall. Leute, die euch schief angucken und einen dummen Spruch reindrücken, Freunde, die immer wieder betonen, dass der Rock aber kurz ist oder Familienmitglieder, die, "besorgt um eure Gesundheit", eine Diät nach der anderen empfehlen können.

Wir kennen das alle. Was ich zu diesem Thema zu sagen habe und womit ich als öffentlicher Blogger konfrontiert werde, erfährt ihr im aktuellen "How To Be A Fat Bitch"-Post.

Mein Bloggerfreund Flo Eyeliner veröffentlicht auch diese Runde erneut mit mir. Klickt bei ihm auf jeden Fall rein, denn ich denke dieses Thema wird bei ihm besonders spannend sein.

#1 - Your're Not Giving Up!
#2 - Reclaiming The Word Fat
#3 - Being Fashionable And Fat
#4 - See Beauty In Other Fat Bodies
#5 - You're So Vain
#6 - Embrace The VBO
#7 - Loving Your Body
#8 - Get Involved


"Haters Gonna Hate"

Wem etwas ähnliches noch nicht passiert ist, kann ich gratulieren. Doch im Normalfall muss sich jeder dicke Mensch eines Tages mit diesem Thema auseinandersetzen: Hater.

Es scheint ein ungeschriebenes Gesetz dafür zu geben Dicken direkt ins Gesicht sagen zu können, dass man ihren Lifestyle/Körper/etc. widerlich findet und ungestraft davon kommt.
Ich kann euch gar nicht erzählen wie häufig mir Menschen schon kichernd hinterher guckten bzw. Sprüche a la "Fette Kuh!" an den Kopf warfen.

Ein Schlüsselerlebnis dabei war für mich, als mich ein Mann auf dem Weg zur Bahn beleidigte. Dies tat er komplett öffentlich und voller Hass. Er sagte mir so etwas wie "Weil du so fett bist und nicht arbeiten gehen kannst, muss ich für dich bezahlen"-Bla-Bla, doch es traf mich. Nicht weil seine Worte der Wahrheit entsprachen oder meine Sorgen ähnlicher Natur sind (trifft nämlich nicht zu), sondern, weil ich mich rechtfertigte. Geschockt von soviel Hass stotterte ich ihm entgegen was ich beruflich tat. In der Bahn reflektierte ich diese Situation und war sauer, dass ich das Gefühl hatte mich rechtfertigen zu MÜSSEN.

Ich dachte darüber nach, ob er auch zu behinderten Menschen geht und diese anschnauzt und ob die Gesellschaft tatsächlich so denkt wie er. 

Im Endeffekt, nach etwa 2 Jahren, kann ich euch sagen, dass dies der Moment war, an dem ich beschloss, dass mich sowas nicht mehr treffen sollte. Es geschah nicht mit der Zeit, dass ich so viel geschluckt habe und einfach nicht mehr konnte - nein! Es war ein Entschluss.

Seit diesem Erlebnis kann ich euch eigentlich gar nicht genau sagen, ob mich jemand wirklich beleidigt hat. Sicher Blicke kriege ich immer noch und das werde ich vermutlich auch mein Leben lang, wenn ich nicht 08-15 bin, doch sie stören mich nicht. Kinder, die, an mir vorbeigehen, kichern und sagen "Hast du das gesehen?", ebenso nicht. Ich habe aufgehört auf die negativ Gestimmten in unserer Gesellschaft acht zu geben - für mich.

Auch als Bloggerin bekomme ich natürlich ab und an einen negativen Kommentar. Früher traf mich dies auch - zumindest für eine Minute. Doch, wenn heutzutage etwas ähnliches passiert, lösche ich es meist ohne groß nachzudenken. 

Anders muss man natürlich mit Freunden und der Familie umgehen. Mir schrieb gestern, passender Weise, ein Mädel eine Mail und erzählte mir von den Sprüchen, die ihr die nahe stehenden Personen zumuten. Sie versucht sich zu nehmen wie sie ist und traut sich sogar ärmellos raus, doch die Bemerkungen von ihrem privaten Umfeld hinterlassen einen bitteren Beigeschmack.

Insgesamt muss ich euch sagen: Trennt euch von allem was euch runterzieht!

Bei Freunden und Familienmitgliedern hilft einfach nur darüber reden. Sprecht das Thema an, wenn sie wieder eine spitze Bemerkung abgeben und sagt konkret, dass ihr es nicht in Ordnung findet, dass man euch runterzieht. Natürlich machen sich die Lieben Gedanken, um eure Gesundheit, aber wie schädlich ist es denn jeden Tag zu hören wie fett man doch sei?! Die Psyche ist so zerbrechlich.

Lasst sie teilhaben an eurem neuen "Fat Bitch"-Motto - oder welches ihr auch immer habt und zeigt ihnen, dass ihr Spaß an eurem Körper/Mode/Essen/etc. habt.

Bei mir hat genau dies geholfen und ich bekomme weder von einem Familienmitglied noch von Freunden zu hören, dass ich mal wieder 5 Kilo zu- oder abgenommen habe. Gott sei Dank!


Ihr wisst mittlerweile, dass meine Fat Acceptance - Bewegung meine Bloggermädels sind. Doch heute gibt es noch einmal ein paar Tipps:



Das Buch habe ich vor einer Weile gelesen und kann es euch wärmstens ans Herz legen. Der Tumblr Blog ist wahnsinnig persönlich und inspirierend. Wahnsinn wie viele Frauen teilnehmen. Mary von Glitter Odyssey ist eine bezaubernde Person und startete vor einer Weile den Hashtag "Bravearms" auf Instagram. Dabei soll man ein Bild seines ärmellosen Outfits voller Stolz posten. Fat Grrrl Activism verlinkt tolle Blogs/Aktionen/etc. von anderen dicken Frauen und ihrem Kampf für die Akzeptanz von dicken Menschen und zum Schluss evans clothing. Der erste Shop, den ich vor Jahren entdeckte und mir Mut spendete. Schöne Kleidung für Dicke -yay. Heute sind natürlich noch viele andere Shops dazu gestoßen ;)



Wie geht ihr mit Haters um oder lässt ihr sie komplett links liegen? Was tut ihr, wenn Freunde/Familie Sprüche ablassen? 

Nicht vergessen bei Flo Eyeliner vorbei zu schauen. ;)

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Blogger; How To Be A Fat Bitch #8 - "Get Involved"


Die plussize Blogger Community ist hier in Deutschland nicht gerade groß. Umso näher sind wir uns deswegen via Twitter und Co. Doch wenn man die Gespräche anderer dicker Bloggerinnen mitbekommt, sieht man ganz schnell, dass selten deutsche Foren oder offizielle Seiten geteilt werden. Woran liegt das?

In der 8. Runde des "How To Be A Fat Bitch" E-Kurses geht es darum sich mit Foren/Facebookseiten/etc., die pro "fat acceptance", auseinanderzusetzen und ein Teil von ihnen zu werden.

Der liebe Flo Eyeliner verfasst heute Abend ebenfalls einen Post zu diesem Thema. Klickt bei ihm rein, um seine Meinung zum Thema zu erfahren.


#1 - Your're Not Giving Up!
#2 - Reclaiming The Word Fat
#3 - Being Fashionable And Fat
#4 - See Beauty In Other Fat Bodies
#5 - You're So Vain
#6 - Embrace The VBO
#7 - Loving Your Body


"Get Involved"

Beschäftigt man sich mit "fat acceptance" im Allgemeinen wird einem schnell bewusst wie groß diese Bewegung ist. In der USA und auch in der UK gibt es unzählige Blogger, Foren, Facebookseiten und Co., die genau dieses Thema behandeln.
Doch in Deutschland, dem dicken Land Europas (laut Statistik sind 70% der Männer und 50% der Frauen übergewichtig), scheint dies kein großes Thema zu sein.

Wenn über "Übergewicht" gesprochen wird, dann nur wie man es los wird. Warum gibt es keine Bewegungen in Deutschland? Nun kann man sagen "ach die gibt es doch". Ich habe bei meiner Recherche 2-3 aktive Foren gefunden, bei denen es im größten Teil auch nur darum geht zu meckern wie unfair man behandelt wird, wie man sein Fett verliert und wo man Kleidung findet - hauptsache es passt. Dieses Jahr bin ich außerdem einigen Facebookgruppen beigetreten - in der Hoffnung Gleichgesinnte zu treffen - doch auch in ihnen wird ständig nur mit dem Finger auf andere dicke/dünne Frauen gezeigt. Ob es die Kultur in Deutschland und die dazugehörige Mentalität ist, darüber mag ich nicht urteilen.
Aber eins ist Fakt: Wir sind anscheinend noch nicht dazu bereit über uns hinauszuwachsen.
Zu akzeptieren und jeden Menschen leben zu lassen wie er/sie es mag.


Die plussize Blogger Community ist wie eine Familie. Hier fühle ich mich wohl. Es sind Frauen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Wohnorts. Es gibt welche, die sich stark mit Ernährung befassen (nicht unbedingt des Abnehmens wegen), andere, die meine Liebe zu bestimmten Serien teilen. Wir lieben das Leben und mögen uns ungern mit negativen Sachen befassen. Wir haben uns akzeptiert und genießen uns. Leider finde ich nichts ähnliches in Deutschland, also bleiben mir nur meine liebsten Bloggermädels.

Eine von diese, nämlich Frau Kurvenrausch, veranstaltet im September sogar eine eigenen Fashionshow. Dort werden Frauen aller Größen (ja nicht nur plussize Models Gr. 38) laufen. Dies wird am 14.9. in Hamburg sein und ich freue mich schon sehr darauf.
Wer Karten kaufen möchte, kann dies direkt bei ihr machen. Es ist eine riesen Veranstaltung und ich finde es wahnsinnig erfreulich, dass Marken wie Junarose, Amiiee, Onoz, etc. dabei sind.

Alle Informationen zu diesem Event könnt ihr dem Flyer entnehmen.

In der USA und der UK hat es einen riesen Ausmaß, wobei ich auch hier die Blogger Community bevorzuge. Blogger schließen sich dort zu Gruppen zusammen und starten Outfit-Challenges, wie die "Out Of Your Comfort Zone"-Challenge, bei der ich ab Ende August auch teilnehme, aber auch dieser E-Kurs von The Nearsighted Owl hilft uns dabei uns lieben zu lernen und zu akzeptieren. 

Ich werde wohl niemals ein großes Forum finden mit dem ich mich so verbunden fühle wie mit meinen Bloggern. Doch falls es irgendwann mal so sein sollte "hallo, ich bin gerne dabei!". In der Zwischenzeit genieße ich die Kreativität meiner Blogger Kolleginnen und bin Teil der "Fatty Fashion Fun Challenge" in Deutschland und den unzähligen Challenges aus der USA/UK.

Kennt ihr Foren oä., die ihr empfehlen könnt und seid ihr ein Teil von ihnen?


Nicht vergessen bei Flo Eyeliner vorbei zu schauen. Vielleicht hat er auch gute Tipps parat :)

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Blogger; How To Be A Fat Bitch #7 - "Loving Your Body"


Selbstakzeptanz - schwieriges Thema. Einzelne Tipps habe ich euch bereits gegeben, die mir halfen meinen Körper lieben zu lernen. Diese wirken bei mir - hoffe bei euch auch - aber eben nur bis zu einem Grad. Damit ist es aber nicht getan .... heute heißt es "Loving Your Body" indem man sich selbst Challenges stellt!

Der liebe Flo Eyeliner macht ebenfalls bei der Runde mit, wer also nachlesen möchte -> klick.
Andere Runden gibt es bei Rubinengel, Frollein Morchen und Big In Style.


"Loving Your Body"

35° C - es ist Sommer. Für eine dicke Frau, die sich für ihren Körper schämt vermutlich die schlimmste Zeit. Gekleidet in schwarzen, vermeintlich schlanker-machenden, sackartigen Tuniken und 7/8 Jeans - schwitzend und hechelnd. So kennen wir das. THE EFF! 

Zum Einen glaube ich kaum, dass das wirklich komfortabel für diejenige Frau ist zum Anderen denke ich, dass das auch nicht wirklich ihr Wunsch ist. Nicht auffallen - Hauptaufgabe. 

Vor einigen Tagen war ich am Meer. Als ich mein Eis in der Öffentlichkeit genüsslich verspeiste, achtete ich auf meine Mitmenschen. Ich sah zwei Frauen, etwa Kleidergröße 50, die sich in einem Bikini sonnten - niemand schaute sie sonderlich merkwürdig an. Als ich da also mein Eis aß, erhielt ich ein paar Blicke a la "Was fällt dir Dicken ein, bei 35°C ein Eis zu essen? Wo ist dein Salatblatt?!" - es interessierte mich nicht. 

Dies war nicht immer so. Um's Verrecken ich hätte früher, ohne großes Selbstbewusstsein, niemals in der Öffentlichkeit gegessen. Selbst nicht, wenn alle Menschen gehört hätten wie mein Magen knurrt, was sie ab und an sogar tatsächlich taten.  In der Schulzeit, gerade 7-10 Klasse, nahm ich mir wirklich nie etwas für die Pause mit. Unfassbar, wenn man darüber nachdenkt, dass man doch gerade in der Schule/auf der Arbeit die Power braucht.

Die letzten Wochen habe ich meine Gedanken protokolliert. In welchen Situationen zweifel ich an mir und meinem Körper? Wann fühle ich mich mit mir selbst unwohl? Ergebnis ist: Ich fühle mich nur durch die Gesellschaft merkwürdig. Ich habe keine Probleme mit meiner Fülle, meinen dicken Armen und meinem Bauch. 

Wer es mit mir uns den anderen tollen Teilnehmern bis hier hin geschafft hat, der kann jetzt auch eins drauf setzen! Ich sage "nichts kommt von nichts!" Jetzt heißt es: Challenge Yourself!

Ich erstellte nach dem Protokoll eine Liste mit Aufgaben für mich ...
  • in der Öffentlichkeit essen
  • schwimmen gehen
  • nicht auf die Blicke meiner Mitmenschen achten
  • ärmellos 
  • etc.

... und stellte mich diesen nacheinander. Ich denke der wichtigste Punkt in meiner Liste ist, wirklich NICHT auf seine Mitmenschen zu achten. Ihr lebt euer Leben und könnt das tun wie ihr es mögt. Eine meiner größten Herausforderungen in letzter Zeit war -> ärmellos 


Auch wenn ich mittlerweile viel selbstsicherer bin, muss ich noch wachsen. Es ist ein langer Weg bis zur vollkommenen Selbstakzeptanz. Diese Kurs ist ein Weg für mich irgendwann an mein Ziel zu kommen. Aber jetzt seid ihr dran. Stellt ihr euch der Challenge?


Schaut noch bei Flo Eyeliner vorbei und ließt euch durch, was er zum Thema Selbstliebe zusagen hat. Außerdem würde ich von euch gerne wissen, ob ihr euch selbst Herausforderungen stellt, die ihr dann meistert/oder eben nicht.


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Blogger; How To Be A Fat Bitch #6 - "Embrace The VBO"


"[...] wie kann man sagen, dass man sich selbst liebt, wenn man seine Beine oder Arme nur zur Hälfte liebt? [...]" sagte ich euch bereits vor zwei Wochen, als ich meinen letzten "How To Be A Fat Bitch"-Post zum Thema "You're So Vain" veröffentlichte. 

Heute geht es um einen bestimmten Bereich unseres Körpers: der Bauch

Wer gespannt ist was die anderen Teilnehmer des E-Course dazu sagen, kann gerne bei Rubinengel, Jenny von Frollein Morchens kleine Mädchenwelt, Annika von Big In Style und Flo Eyeliner vorbei schauen.


 "Embrace The VBO"

Ob groß/weich/mit Rollen versehen/mit Fettschürze oder hart/trainiert/definiert wir alle haben einen Bauch zu dem wir ein spezielles Verhältnis haben. Manchmal positiv, manchmal eben auch nicht. 

Ich denke ich spreche hier für alle, die eher zum ersteren Bauchtypen tendieren, dass wir alle schon versucht haben ihn zu verstecken. Man zieht den Zwiebellook an, trotz 30° Grad im Schatten, man trägt Tuniken nicht, weil man sich fühlen will wie in der Liwa Oase in Dubai, sondern nur, weil sie lang und weit genug sind, die Röllchen unter ihnen zu verstecken. Minütlich zupfst du an deinem Outfit herum, wenn du dich bewegst/sitzt/stehst/oder atmest, weil du es so drapieren möchtest, dass man möglichst wenig vom Bauch sieht. 

In meinem Kopf höre ich die ganzen Frauen schon "word" schreien.

Auch den schlanken Damen kann der Bauch nie zu straff, trainiert und/oder flach sein. Probleme über Probleme, wegen unserer Körpermitte. Googelt mal alle aus Spaß nach dem Wort. Was findet ihr? "Wie werde ich die Plauze los?" und "Warum dein dicker Bauch dich in der Nacht hinterrücks mit einem Messer erstechen könnte?" ... ich nenne das krank!

Vermutlich haben wir deswegen alle so eine ungesunde Beziehung zu unserem Körper und eben im Speziellen zu unserem Bauch.

Oftmals sehe ich Frauen, die nicht viel schlanker (manchmal sogar dicker) sind als ich und sie tragen ihren Bauch mit Würde. Sie zelebrieren sich selbst und ihren Körper - egal mit welcher Form. Wenn es ihnen Spaß bringt eine High Waist Jeans zu tragen, dann tun sie das und ich bin mir sicher nur mit minimal Bedenken was denn die Leute sagen könnten.

Diesen Frauen mag ich sagen: ich bin auf dem Weg.

Noch lange bin ich nicht bei der 100% Selbstliebe angekommen, aber ich fange an mich lieben zu lernen - auch meinen Bauch. 

Ein toller Trick ist es, dem Bauch Komplimente zu geben (bzw. den Körperstellen, die ihr nicht so mögt). Auch wenn es zuerst vielleicht nicht 100% ernstgemeint ist. Irgendwann wird es das. Seid liebevoll zu euch selbst und irgendwann findet ihr auch, dass ihr die "sexy motherfucker" seid für die ich euch bereits halte. 


Im Übrigen schäme ich mich nicht euch meinen Körper zu zeigen. Mit meinen Dehnungsstreifen, Rollen, Kratzern usw. Mittlerweile sind diese Posts viel mehr für mich geworden, als nur zu lernen wie ich mich selbst liebe. Ich möchte euch auch Mut machen und zusammen mit euch wachsen und wenn ich eines Tages Miss Q (Aufgabe ist es seinem Bauch einen Namen zu geben) so liebe wie den Rest an und in mir, dann bin ich hoffentlich angekommen - in mir selbst. Bis dahin hoffe ich euch (und mir) mit solchen Fotos einfach nur Mut zu machen.



Schaut auch wieder bei den anderen Teilnehmern vorbei: Flo Eyeliner, Rubinengel, Annika von Big In Style und Jenny von Frollein Morchens kleine Mädchenwelt.


Welches Verhältnis habt ihr zu eurem Bauch und wie nennt ihr ihn? In dieser Runde war es Aufgabe dem Bauch einen neuen Namen zu geben. Könnt ihr erraten wieso es bei mir Miss Q ist? ;)

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Blogger; How To Be A Fat Bitch #5 - "You're So Vain"




Zu aller erst: Ich bin so glücklich und froh euch als Leser meines Blogs zu haben. Ich bin eigentlich wirklich kein sentimentaler Typ und ein "danke" ist manchmal einfach nicht genug.
Doch ich bin euch wirklich dankbar. Ich hoffe ihr wisst was mir eure Gedanken zu diesem Thema und eure Kommentare bedeuten.

Dieses Mal darf ich euch ein neues Mitglied beim E-Kurs vorstellen: Flo Eyeliner.
Der erste plussize Mann in unserer Mitte. Er wird beim #5 Kurs einsteigen und uns von nun an begleiten. Aber natürlich posten auch Rubinengel, Annika und Jenny ihren Teil zum Kurs.



In dieser Woche heißt es "You're So Vain"

Eitelkeit. Ein schweres Thema für mich, denn eigentlich empfinde ich Eitelkeit als keine erstrebenswerte Charaktereigenschaft. Für mich übertreiben eitle Menschen es mit der Sorgen, um ihr Äußeres. Nachdem ich aber den Post von Rachele gelesen habe, verstehe ich, dass es hierbei nicht darum geht wirklich eitel zu sein. Es geht nicht darum sich nur noch damit zu befassen was an uns wunderschön ist bzw. daran zu arbeiten, sondern (zumindest verstehe ich es so) sich selbst als schön zu empfinden.

Dies zu tun ist harte Arbeit. Oft erwähne ich, wie wir, getrieben von Medien usw., an uns selbst zweifeln. Oft erwähne ich wie menschlich das ist. 

Dieses Mal geht es für mich um die Akzeptanz meiner vermeintlichen "Fehler". Bei mir waren dies immer meine Beine und Füße, gefolgt von meinem Doppelkinn.

Schwabbelig, groß und irgendwie hässlich - so dachte ich. Jahrelang habe ich überlange Hosen angezogen, damit meine Zehen so weit wie möglich verdeckt sind. Offene Schuhe - niemals! Das war übrigens mit unter ein großer Grund, weshalb ich nie Kleider trug.

Je mehr ich mich mit mir selber beschäftigt habe und dicke Körper sah, konnte ich mich akzeptieren. Irgendwann habe ich mich einfach getraut. Ich zog ein Kleid an und sah, dass eine Strumpfhose darunter gut aussieht. Das Empfinden zu meinem "Fehler" hatte sich verändert.
Ein weiter Schritt war es dann ohne Strumpfhose bzw. Leggings Kleider/Röcke anzuziehen und meine Beine so zu sehen wie sie sind. Sie sind groß und dick, doch das ist nicht hässlich. Mein Körper ist nicht hässlich, auch wenn man mir versucht dies einzureden. Er ist einfach nur nicht wie deiner. 

Sich nackig im Spiegel zu betrachten und nicht das Negative an sich zu suchen, sondern zu sehen, dass man einfach nur anders ist, ist schwer. Aber machbar. 

Die Aufgabe, die Rachele einem in dieser Woche stellte war, sich ständig von jedem Blickwinkel zu fotografieren. Doch ehrlich gesagt das tu ich doch bereits mit meinem Blog.
Deswegen entblöße ich meine "Fehler". Denn schon lange sehe ich sie nicht mehr als diese an. 


Beine, Oberarme, Bauch und Co. werden uns als Problemzonen verkauft - ständig! Könnt ihr überhaupt noch zählen wie oft ihr euch selbst verbietet etwas zu tragen was ihr schön findet, nur weil ihr denkt "Och ... aber dann sieht man meine Oberarme!" ....

Wie gesagt, es ist hart an sich zu arbeiten und sich zu entwickeln. Aber ich bin mir sicher, wenn wir offen zu unserem Körper stehen (und ich rede hier vom kompletten Körper), wird es einfacher werden. Eine tolle Möglichkeit ist übrigens auch die "Reveal Body Party Challenge" von Bine, die uns ihre Beine zeigte.

Ein absolut toller Satz von ihr "[...]es ist etwas, das meinen Körper und Verstand befreit[...]" und genau so sehe ich es. Als Freiheit. 

Außerdem wie kann man sagen, dass man sich liebt, wenn man seine Beine oder Arme nur zur Hälfte liebt? Und ich hoffe ihr denkt jetzt nicht so etwas wie "aber weniger schöne Stellen darf man doch kaschieren!". Wer sagt denn, dass diese Stelle weniger schön ist nur weil sie rundlicher ist? Kaschieren damit man schlanker aussieht. Wieso will man das denn? Nur damit man wieder dem gemachten Ideal entspricht bzw. damit jemand fremdes denkt, dass ihr dort schlanker seid ... pff ;)


Erneut gibt es eine kleine Diskussionsrunde, obwohl der Blogpost eh schon lang ist. Aber ...

Gute Frage! Wie verhält ihr euch, wenn ihr ein Kompliment erhält? Werdet ihr rot und redet das Kompliment klein oder nimmt ihr dieses gerne an? Ich nehme mittlerweile gerne welche an, denn die Person, die mir eins schenkt, meint es gut mit mir. Seitdem ich mich mehr liebe und das trage was ich will und nicht das was ich laut Medien muss, wird mir viel häufiger gesagt, dass ich gut aussehe. Das liegt daran, dass ich zufrieden mit mir bin. Ich mache mir Mühe mit mir selbst und kümmere mich um mich selbst, ohne mich darauf zu reduzieren.


Vergisst nicht bei den Anderen rein zu klicken. Flo Eyeliner, Rubinengel, Annika und Jenny freuen sich bestimmt über einen Kommentar.

Wie geht ihr mit Komplimenten um und könntet ihr euch vorstellen die Stellen zu präsentieren, mit denen ihr normalerweise "unsicher" seid?

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Blogger; How To Be A Fat Bitch #4 - See Beauty In Other Fat Bodies




Wir sind geprägt von den Medien, die uns ihre Schönheitsideale vorschreiben. Schon immer war das übrigens so. Früher waren "Rubensfiguren" angesagt, man strebt nun mal das an, was es in der Gesellschaft seltener gibt, heutzutage ist es "Size Zero" (ich rede hier von der westlichen Welt). Wir sind geprägt - wie gesagt. Die Welt sagt uns wie wir aussehen sollen, die Magazine stecken voller schöner, dünnen Frauen, die (mit Photoshop) noch dünner geschummelt werden. Das Streben nach dem was heute so rar ist, macht krank. 

Die #4 Runde des "How To Be A Fat Bitch" E-Kurses heißt "See Beauty In Other Fat Bodies". Meine Mädels machen wie immer auch mit, also vergisst nicht euch die Posts von Jenny von Frollein Morchens kleine Mädchenwelt, Annika von Big In Style und Rubinengel durchzulesen.


Ich rede hier übrigens nicht von Magersucht und/oder Bulimie, die ganz klar Resultate davon sind. Von klein auf dreht es sich in den Köpfen (gerade bei Frauen) um ihr Aussehen. Sie reduzieren sich darauf. Wichtig ist nicht mehr, dass man Spaß an seinem Leben hat und aus diesem das bestmöglichste herausholt, sondern wie toll das Leben wäre, wenn man eine 34er Konfektionsgröße trägt.

Das Denken zerrt nicht nur an der Psyche und dem Selbstbewusstsein, sondern auch am Körper. Ich möchte niemanden davon abhalten sich Gesund zu ernähren und/oder Sport zu betreiben. Das wollte ich auch nie. Mir geht es in diesem E-Kurs darum mich lieben zu lernen und anderen Frauen eine Inspiration zu sein. Ich möchte euch wenigstens zum Teil den Druck der Gesellschaft nehmen. Denn für mich seid ihr so perfekt wie ihr seid. 

Arbeitet an euch, an eurem Körper. Aber tut dies für eure Gesundheit und nicht die Ästhetik. Gesundheit definiert sich nicht durch euer Gewicht, dem BMI oder dem Fett-/Wassergehalt eures Körpers. Doch vergisst euren Geist nicht. 

Mir half beim Letzteren ein Zusammengehörigkeitsgefühl mit anderen schönen, dicken Frauen zu entwickeln. Ich sah die großartigen Bloggerinnen, die ihre Outfits präsentieren, deutsch- sowieso englischsprachige. Ich sehe Künstler, Schauspieler, Sänger, die bewundert werden für ihr Können. All dies gibt mir Kraft.

Mein Weltbild änderte sich. Nicht nur Kate Moss und ihre Kolleginnen sind schön, auch Adele oder Rebel Wilson sind es, beispielsweise. Ich habe euch eine riesige Liste erstellt mit Frauen, die unterschiedliche Körperformen und Stile haben. Alles Frauen, die inspirieren. Wunderschöne Geschöpfe, so wie ihr, so wie ich. :)


Einige Gesichter werden euch bekannt sein. Viele der deutschsprachigen Bloggerinnen findet ihr in meinem Blogroll. Eine einzige Inspiration sind ...
Conservatory Girl - hat bewundernswerte Beine, ihr glaubt es nicht. Sie ist so wandlungsfähig und jedes ihrer Bilder ist ein Augenschmaus. Außerdem ist sie für mich die Bauchfrei-Queen.

In Fat Style - ist zuckersüß in all ihren Outfits und ich liebe ihre Detailliebe (wenn man das so sagen kann). Bei ihren Outfits soll man genau hinschauen, weil man immer wieder etwas Neues entdecken kann.

Reizende Rundungen - habe ich mit unter als erste plussize Fashionbloggerin kennen gelernt und liebe gerade ihre coolen, rockigen Outfits, obwohl sie auch in einem Tüllrock eine perfekte Figur macht. 

Beauté Plantureuse - hat mir bewiesen wie schick Röcke sind (wegen ihr und Reizende Rundungen habe ich überhaupt erst den pinken Rock von Bon Prix) und all ihre Outfits finde ich wunderbar tragbar, obwohl nicht nur casual, sondern auch sehr schick.
Con Quore by Ela - hat einen einzigartigen Stil  und ist mit unter meine Kraft gewesen meinen Bauch zeigen zu können. Eine wunderschöne Frau.

Cookies, Chaos & C'est La Vie - brachte mir das Azteken-Muster ins Leben. Wie kann ihr das nur so gut stehen?! Momentan bin ich besessen - danke :D

Nimmersatt - die Süße berührt mein Herz immer wieder. Neben tollen Outfits von casual bis elegant zeigt sie mir jedes Mal auf's Neue wie gut kurze Haare aussehen können. Außerdem hat sie einen wahnsinnig Körper ;)

Rubinengel - macht auch als Ü30 Frau eine super Figur und hat keine Angst vor Farbe. Gerne mehr davon! :)
Curvy Life - ist so ein sexy Motherfucker. Sorry, dass ich das so sage. Aber ich habe selten solch eine schöne Frau gesehen. Mal total süß und dann wieder sexy und leidenschaftlich. Außerdem hat sie ein sagenhaftes Gefühl für Mode.

Away From Here - kenne ich noch nicht so lange, doch ihre Kleidchen sind auf jeden Fall einen Blick wert. Außerdem würde ich meine Wohnzimmereinrichtung für ihre Terrasse geben ;)

Some Girls Are Bigger Than Others - versteht mich hoffentlich nicht falsch, wenn ich ihre Haare mal streicheln möchte. :D Außergewöhnliche Frau mit der ich liebend gerne ein Serien-Wochenende veranstalten würde.

Frollein Morchens Kleine Mädchenwelt - ebenfalls total abwechslungsreich in ihrem Stil. Mit ihren Outfits, gerade mit einem bei dem sie Shorts trägt, gibt sie mir das Selbstvertrauen, das ich brauche.
Curvy Sequins - hat einen sexy Hintern ;) ganz besonders mag ich ihren schicken Outfits, die sie mit High Heels paart, auf denen ich nicht mal stehen kann. 

Dollface In Candysweet - der zuckersüße Cupcake :D wenn ich sie auf Bildern sehe mag ich sie einfach nur knuddeln. Tolle Outfits und einer meiner Instagram-Tipps, dort teilt sie ständig ihre Outfits mit der Welt.

Kathastrophal - nicht nur ihr Blog ist so liebreizend, auch sie ist es. Die Kleider, die sie an hat und all die schicken Gürtelchen ... man schmachtet vor sich hin.

The Plussize Life Of A Bumblebee - zeigt auch als Konfektionsgröße 50+ eine tolle Figur. Auch erst kürzlich entdeckt und gerade bei Instagram absolut verrückt nach ihr. 


Doch auch viele englischsprachige Blogs haben mich fasziniert und waren auch die ersten plussize Modeblogs, die ich in Erinnerung habe. Ihr wisst ich bin keine Größe 44, deswegen haben sich die Blogs, die ich lese auch eher in die Richtung 50+ entwickelt. Ich kann mich mit ihnen vielleicht noch ein bisschen besser identifizieren, weil sie einen Körper wie ich haben.


Ich finde es übrigens nicht beruhigend, dass sich das Bild der Frauen von "Size Zero" in Richtung "Curvy" entwickelt hat. In meinem inneren Auge sehe ich unsichere Frauen zum Schönheitsdoc rennen oder noch schlimmer ... sich Handwerker-Silikon in die Schenkel spritzen. Nicht, dass sowas tatsächlich passiert *hust hust* -.-'

Dass wir im Internet so laut sind und davon erzählen, dass Frauen sich mit jeder Form wohlfühlen dürfen, macht mich glücklich. Auch viele bekannte Gesichter tun dies...
Maite Kelly Bildquelle || Beth Ditto Bildquelle || Rebel Wilson Bildquelle || Gabourey Sidibi Bildquelle

... sie setzen sich dafür ein - ganz öffentlich. Zeigen wie schön sie und Frauen im Allgemeinen sind. Ich kriege oftmals Mails von Frauen, die sich nicht trauen einen Blog zu eröffnen, weil sie doch noch zu unsicher mit ihrem Auftreten sind. Sie wollen sich der Öffentlichkeit nicht stellen, weil sie Angst vor negativen Kommentaren haben. 

Schönheit hat für mich nichts mit dem Gewicht zu tun. Die Frauen, die ich euch gezeigt habe, sind so verschieden und strahlen so viel Lebensfreude aus. Schaut euch mit mir diese Frauen an und das Selbstbewusstsein kommt von allein. :)

Nun möchte ich von euch wissen, ob ihr auch so verrückt nach ps Blogs seid und wie sich das Bild in Bezug auf euren eigenen Körper verändert hat, nachdem ihr Frauen mit verschiedenen Körperformen in der Öffentlichkeit/TV/Internet/etc. gesehen habt.

Klickt auf jeden Fall die bei den Blogs von Jenny, Annika und Rubinengel vorbei.

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